Eckarts Lehrstunde aus Funk 08/2001
Die Befehle einer Baycom Mailbox
In funk 4/01 wurden die Unterschiede der Befehle an den TNC und an einen Digipeater erläutert. Diesmal geht es um die Bedienung einer Mailbox. Für Mailboxen gibt es verschiedene Systeme. Ich habe in diesem Bericht eine Mailbox gewählt, die bei uns in Aachen bei DB0ACH installiert ist, die Baycom Mailbox.
Die Befehlsübersicht
Wie in allen Systemen mit dem Befehl HELP eine Befehlsübersicht. H allein würde auch genügen. Sie bekommen bei einer Baycom Mailbox die Übersicht Tabelle 1.
| Befehl |
Beschreibung |
Beispiel (abgekürzt) |
| Alter [Parameter] |
Parameter anzeigen/einstellen |
A N Eckart |
| Dir [Rubrik] [Bereich] |
Inhaltsverzeichnis einer Box |
D FLEXNET 100-105 |
| Check [Bereich] |
Listet neue Nachrichten |
C 1-20 |
| Erase [Nachricht] [Bereich] |
Löschen von Nachrichten |
E DJ4UF 5 |
| List [Rubrik] [Bereich] |
Wie DIR, jedoch anderes Aussehen |
L DJ4UF 5-10 |
| LOg |
Logbuch-Auszug |
LO 17.07.01 |
| MYbbs [Call] |
Setzt die Heimatmailbox |
MY DB0ACH |
| Quit |
Verlassen des Systems |
Q |
| Read [Msg] [Bereich] |
Lesen von Nachrichten |
R DJ4UF 2-4 |
| REPly |
Antwort auf eine gelesene Nachricht |
REP |
| Send [Call]@[Adr] [Titel] |
Senden einer Nachricht |
S DK3OZ Test |
| Talk [Call] [Text] |
Nachricht an eingeloggten Benutzer |
T DG4EM Hallo Markus! |
| TRansfer [Nachricht] [Rubrik] |
Kopieren einer Nachricht |
TR DJ4UF 5 DF7KX |
| Users |
Verzeichnis aktueller Benutzer |
U |
Tabelle 1: Übersicht der wichtigsten Befehle einer Baycom Mailbox
Die Bedienung einer Mailbox wird nur von wenigen Programmen direkt unterstützt. Paxon beispielsweise bietet die Möglichkeit, angezeigte Dateien durch Ankreuzen im Empfangsfenster auswählen und die Lesebefehle automatisch abschicken zu können. Normalerweise werden die Befehle durch Eingabe im Sendefenster ausgeführt. Eine komplette Anweisung besteht immer aus dem eigentlichen Befehl und den manchmal notwendigen Parametern. Groß- oder Kleinschreibung ist egal. Ich verwende hier die Großschreibung wegen der besseren Unterscheidung zum normalen Text.
Beispiel: D FLEXNET 100-105
D ist der abgekürzte Befehl von DIR, FLEXNET ist die Rubrik der Mailbox und 100-105 bedeutet, dass die Nachrichten mit den Nummern 100 bis 105 aus dieser Rubrik aufgelistet werden sollen.
Die Befehle in Tabelle 1 wurden mit teilweise großen und kleinen Buchstaben geschrieben. Das hat seinen Grund. Wenn man einen Befehl abkürzen will, braucht man nur die Buchstaben, die groß geschrieben sind, einzutippen. Im Folgenden werde ich die einzelnen Befehle in alphabetischer Reihenfolge etwas genauer erläutern. Eine recht ausführliche Erläuterung finden Sie auch in den Mailboxen selbst. Sie können sich diese anzeigen lassen, indem Sie zu Help (H) noch den Befehl als Parameter dazu setzen. Möchten Sie beispielsweise eine genauere Erklärung zum Befehl Users haben, geben Sie den Befehl HELP USERS oder abgekürzt H U aus.
Der Befehl ALTER
Mit dem Befehl "Alter" werden die persönlichen Einstellungen in der Baycom Mailbox festgelegt (Tabelle 2). Alter ohne Parameter zeigt die momentanen Einstellungen an.
| Alter Binmode |
Übertragungsprotokoll für binäre Dateien einstellen |
| Alter CHeck |
Optionen für Check-Befehl einstellen |
| Alter Command |
erstes Kommando nach dem Login festlegen |
| Alter DEFault |
setzt persönliche Einstellungen auf Standardwerte |
| Alter DELete |
löscht eigene Einstellungen vollständig |
| Alter DIrformat |
ändert die Ausgabe des Datums bei check/list/dir/read |
| Alter Echo |
Kommandos werden von der Box wiederholt |
| Alter FDelay |
verzögerte Weiterleitung eigener Nachrichten |
| Alter FOrward |
setzt die Heimatmailbox |
| Alter Helplevel |
stellt die Hilfestufe ein |
| Alter IDir |
Optionen für Info List |
| Alter IRead |
Optionen für Info Read |
| Alter LF |
Anzahl der Leerzeilen vor einer Ausgabe |
| Alter LInes |
Zeilen pro Seite einstellen |
| Alter LOginpwtype |
Passwortverfahren für interaktive AX25-Logins |
| Alter Name |
eigenen Namen einstellen |
| Alter Newcall |
Neues Rufzeichen einstellen |
| Alter NOPurge |
verhindert das Löschen von Nachrichten |
| Alter Mybbs |
wie Alter FORWARD, setzt die Heimatmailbox |
| Alter PRompt |
Prompt einstellen |
| Alter PS |
Setzt Optionen für PS-Befehl |
| Alter PW |
Setzt ein Benutzerpasswort |
| Alter PWline |
Dummyzeile vor Passwort |
| Alter REAdlock |
Lesebeschränkung für persönliche Nachrichten |
| Alter REJect |
Rubrik bei der Ausgabe ausklammern |
| Alter SFpwtype |
Passwortverfahren für AX25-Forwarding |
| Alter SPeech |
Sprache einstellen |
| Alter UDir |
Optionen für Benutzer Verzeichnis |
| Alter UFwd |
Aktives 'Benutzer Weiterleiten' einstellen |
| Alter UList |
Optionen für 'List' persönlicher Nachrichten |
| Alter UNsecuresmtp |
Sicherheit für SMTP |
| Alter URead |
Optionen für 'Read' persönlicher Nachrichten |
Tabelle 2: Der Befehl ALTER
Die zwei wichtigsten Befehle sind FORWARD, NAME. Mit ALTER FORWARD (a f) stellt man die eigene Heimatmailbox ein. Die "Heimatmailbox" ist jene Mailbox, in der die eigenen Nachrichten gelesen werden sollen. Diese Einstellung wird automatisch an alle angeschlossenen Boxen weiter geleitet. Die Option "-L" unterbindet diese Weiterleitung.
Beispiel: A F DB0ACH
Bei der Heimatmailbox darf keine SSID (diese Nummernanhängsel an das Rufzeichen) angegeben werden. Existieren jedoch mehrere Mailboxen unter einem Rufzeichen, kann mit "A F -L [box]-[SSID]" die eigene Heimatmailbox lokal eingestellt werden. Anstatt des Alter-Befehls kann man auch alternativ den Befehl MYBBS verwenden, der bei anderen Systemen üblich ist. Dieses Einstellen der eigenen Mailbox sollte man möglichst alle paar Monate wiederholen, damit diese Adresse auch den neuen oder neu eingerichteten Mailboxen bekannt wird. Gleiches gilt für den nächsten Befehl.
Mit ALTER NAME wird der Name der eigenen Station abgespeichert und ebenfalls an alle angeschlossenen Mailboxen weiter geleitet. Dieser Name wird im Kopf jeder selbst verschickten Mail aufgeführt. In anderen Mailboxen wird dieser Name dann aus den selbst abgeschickten Mails, welche diesen Namen im Kopf der Mail enthalten, ausgefiltert. Sonderzeichen (Umlaute, Akzente) im Namen sollten vermieden werden, da diese Zeichen je nach Rechnersystem unterschiedlich dargestellt werden.
Beispiel: A N Eckart
Die Mailbox antwortet dann mit: "Hallo Eckart, Name ist abgespeichert."
Der Befehl DIR
Der Befehl DIR (D) bewirkt die Ausgabe einer Liste eines Verzeichnisses. DIR ohne Parameter gibt eine Liste des aktuellen Verzeichnisses aus.
Beispiel: DIR DJ4UF 2-7
listet die Nachrichten 2 bis 7 für DJ4UF auf.
Beispiel: D FLEXNET 1500-
listet alle Nachrichten der Rubrik Flexnet ab Nummer 1500 auf.
Beispiel: DIR BOARD (d b)
listet die Rubriken der Mailbox auf.
Bei der Auflistung nach dem DIR-Befehl des eigenen Verzeichnisses wird hinter der laufenden Nummer noch ein Zusatzzeichen (Flag) ausgegeben, das folgende Bedeutung hat.
| ) |
nicht gelesen |
| R |
gelesen |
| r |
beantwortet (replied) |
| E |
gelöscht (erased) |
| F |
weitergeleitet (forwarded) |
| W |
als WP-Mail erkannt und nach der Bearbeitung gelöscht |
Tabelle 3: Die Flags nach dem DIR-Befehl

Bild: Flags (r oder R) beim DIR-Befehl
Der Befehl ERASE
ERASE (e) löscht die durch den Bereich angegebenen Nachrichten der Rubrik. Wird kein Bereich angeben, so bezieht sich das ERASE auf die zuletzt gelesene Nachricht.
Beispiel: E DJ4UF 2-7
Dieser Befehl löscht die Nachrichten 2 bis 7 aus dem Verzeichnis DJ4UF, wobei nur DJ4UF selbst oder der Absender diese Nachrichten löschen kann.
Beispiel: e 1-
Dieser Befehl löscht alle Nachrichten aus dem aktuellen Ordner, also normalerweise aus dem eigenen Bereich. In welchem Verzeichnis (Ordner, Rubrik) man sich gerade befindet, wird normalerweise von der Mailbox vor dem blinkenden Cursor (Prompt) angezeigt.
Genau genommen wird mit dem Befehl ERASE die Nachricht nur als gelöscht markiert. Sie kann mit UNERASE wieder sichtbar gemacht werden. Tatsächlich gelöscht wird eine Nachricht erst durch PURGE. Durch das Löschen einer Nachricht mit ERASE ändert sich die Nummerierung der Nachrichten nicht. Der PURGE Befehl wird meistens in der Nacht von der Mailbox selbst durchgeführt, so dass die Nachrichten am nächsten Tag nicht mehr wieder sichtbar gemacht werden können.
Der Befehl LIST
LIST (L) gibt eine Liste einer Rubrik oder für ein Rufzeichen aus. Der Unterschied zu DIR besteht darin, dass eine andere Einstellung der Optionen gültig ist. Das Kommando ist ähnlich dem LIST-Kommando in der DP-Box-Software aufgebaut. Ohne Angabe eines Bereiches werden nur Nachrichten seit dem letzten Login und Logout mit Q angezeigt. Dies wiederum ist über Einstellung der Optionen änderbar.
Beispiel: L DJ4UF 1-
listet alle Nachrichten für DJ4UF auf.
Beispiel: L BAYCOM -10
listet die neuesten 10 Nachrichten aus der Rubrik Baycom auf.
Der Befehl Quit
Mit diesem Befehl wird die Verbindung zur Mailbox beendet. Dabei werden die Zähler der Mailbox neu gesetzt. Anders ist es beim Befehl DISCONNECT, den man beim Controller über das Programm auslöst. Hierbei werden die Zähler nicht gesetzt. Bei einem folgenden Check-Befehl werden alle Meldung ab dem vorherigen Quitt angezeigt.
Der Befehl READ
Mit dem Befehl READ (r) wird die Übertragung der Nachrichten auf den eigenen Computer eingeleitet. Auch hier kann man wie bei DIR oder LIST eine Rubrik und einen Bereich angeben. Entfällt die Angabe einer Rubrik, wird die aktuelle Rubrik verwendet.
Beispiel: r dj4uf 1-10
Überträgt (liest) die ersten 10 Nachrichten von DJ4UF. Wird der Bereich nicht angegeben, wird stets die letzte und damit neueste Nachricht ausgegeben.
Der Befehl REPLY
Nachdem man eine an sich gerichtete Nachricht gelesen hat, kann man mittels REPly (ohne Parameter) leicht die Nachricht beantworten. Dabei werden alle erforderlichen Daten (Rufzeichen, Titel) dem gelesenen File entnommen. Als Adresse wird nicht die Absenderbox, sondern das "Mybbs" des Absenders verwendet. Wird bei REPLY eine Bereichsnummer angegeben, bezieht sich das REPLY auf die gekennzeichnete Nachricht. Dabei wird dann als Betreff "Re:" plus dem Originaltitel verwendet, falls nicht ein anderer Titel eingegeben wird.
Der Befehl SEND
Der Send-Befehl dient zum Eingeben einer Nachricht in die Mailbox.
Syntax: Send [call] | [rubrik] [@<Adresse>] [#<Lifetime>] [Titel]
Beispiel für eine private Mail:
S DK3OZ OV-Abend
Hallo Hartmut, kommst du heute zum OV-Abend?
73 Eckart
nnnn
S steht für SEND, DK3OZ ist der Empfänger der Nachricht. Am besten gibt man keine Adresse der Mailbox an, da die Packet Router die Adresse selbst kennen. Falls der Empfänger seine Mailbox wechselt, wird die Mail automatisch an die neue richtige Adresse geschickt. Hinter dem Empfänger steht in der gleichen Zeile noch der Betreff. Dann folgt nach Aufforderung durch die Mailbox die Eingabe des Textes und der Abschluss am besten mit vier mal "n" (nnnn). Die Beendigung ist auch möglich mit "***END" oder mit "/EX" oder
"STRG-Z".
Beispiel für eine Mail "an alle". Hat man eine technische Information oder eine sonstige Mail an alle verafsst, sollte diese in der zutreffenden Rubrik abgelegt werden.
S LEHRGANG@DL #10 Neuer Lehrgang in Aachen
Hallo!
....
73 Eckart
nnnn
S steht für Senden, LEHRGANG ist die Rubrik, @DL ist der Bereich der Verteilung, hier deutschsprachige Länder. #10 steht für die "Lifetime", also die Zeit in Tagen, wie lange die Mail in der Box bleiben soll. Danach folgt der Betreff. Auch dabei wird die Eingabe mit nnnn oder den oben angegebenen Zeichen abgeschlossen.
Bezeichner für Kontinente (Beispiele)
| AF Afrika |
AS Asien |
AU Australien |
EU Europa |
| MDLE MiddleEast (zB Israel) |
NA Nordamerika |
SA Suedamerika |
Landesbezeichner (Beispiele)
| AUT Österreich |
CHE Schweiz |
BEL Belgien |
DEU Deutschland |
| DNK Dänemark |
FIN Finnland |
FRA Frankreich |
HUN Ungarn, |
| ITA Italien |
NLD Niederlande |
SWE Schweden |
SLO Slowenien |
| SVK Slowakei |
CZE Tschechien |
|
Tabelle 3: Bezeichner für Kontinente und Länder
SEND BINÄR
Dies ist kein direkter Befehl. Es folgt hier eine Kurzbeschreibung, wie man Binärdateien übertragen kann. Binärdateien sind solche, die keine Textdateien sind, beispielsweise Programmdateien, Bilddateien und so weiter. Für die Übertragung einer solchen Datei muss das Packet Radio Programm eingerichtet sein. Man geht folgendermaßen vor.
- Box connecten (wenn nicht schon geschehen)
- Send-Befehl (wie bisher) absetzen, Titel eingeben.
- gegebenenfalls beliebigen Text eingeben (wie bisher) z.B. Bedienungsanleitung.
Bis hierhin bleibt alles beim Alten, jetzt aber:
- Auto-Bin Modus beim eigenen Packet Radio Programm starten und Datei übertragen.
Nach Ablauf der Übertragung ist der Speichervorgang automatisch beendet. Wichtig: Es muss zum Beenden kein Endzeichen eingegeben werden. Binäre Dateien werden mit einem (BIN) am Anfang des Titels gekennzeichnet. Ein Binär-File aus der Box lesen geht folgendermaßen.
- Box connecten (wenn nicht schon geschehen)
- Read-Befehl an die Box absetzen
Die Datei wird normalerweise automatisch als Binärdatei erkannt und automatisch dekodiert und auf der Festplatte abgespeichert.
Der Befehl TALK
Syntax: Talk [call] [Nachricht]
Talk sendet eine einzeilige Nachricht an das angegebene Rufzeichen. Man muss dazu mit der Box verbunden sein.
Beispiel: t dg4em Hallo Markus, läuft LINKT?
Bei DG4EM erscheint dann auf dem Bildschirm eine Zeile Text, die beispielsweise so aussieht.
*DJ4UF* Hallo Markus, läuft LINKT?
Markus weiß dann, vom wem die Nachricht kommt und kann mit
t dj4uf Hallo Eckart, ja, es funktioniert
antworten, was dann auf dem Bildschirm von DJ4UF erscheint.

TALK: Ohne zu connecten kann man einem OM eine kurze Mitteilung auf seinen Bildschirm senden, wenn dieser mit der gleichen Mailbox verbunden ist.
Der Befehl TRANSFER
Syntax: TRansfer [call] | [rubrik] [bereich] [>] [Ziel] [@<bbs>] [#<life>] [Betr]
Transfer (tr) verschiebt eine Nachricht in eine andere Rubrik bzw. kopiert diese für andere Benutzer. Dabei kann durch entsprechende Angabe wie beim SEND-Befehl auch eine neue Lifetime oder/und eine neue Forwardadresse gesetzt werden.
Bei Bulletins wird die alte Nachricht gelöscht (entspricht dem Verschieben). Bei persönlichen Nachrichten bleibt die ursprüngliche Nachricht erhalten (entspricht dem Kopieren). Der neu entstandenen Nachricht wird der Zusatz "X-Transfer..." eingefügt. Die Nachricht kann nur vom Eigentümer der Nachricht (also vom Absender oder Empfänger) transferiert werden. Das ">"-Zeichen kann, muss aber nicht angegeben werden. Beim Transfer wird in den Titel der Nachricht der Hinweis "CP [call]:" eingetragen, um die transferierte Nachricht leichter als solche erkennbar zu machen. Ist der Transferierer auch der Urheber der Nachricht, unterbleibt der Zusatz. Wird kein Bereich angegeben, so bezieht sich das TRANSFER auf die zuletzt gelesene Nachricht. Zum Ändern der Forward-Adresse wird der FORWARD-Befehl, zum Ändern der Lifetime SETLIFETIME oder LT verwendet.
Beispiel: tr baycom 5-6 software
verschiebt die Dateien 5 und 6 aus der Rubrik BAYCOM in die Rubrik SOFTWARE.
Beispiel: tr DJ4UF 4- > df7kx
kopiert die Dateien ab Nummer 4 aus dem Verzeichnis von DJ4UF an DF7KX.
Der Befehl USERS
Der Befehl USERS (U) ohne Parameter zeigt, wer im System eingeloggt ist. Zusätzlich wird der Uplink-Digi (bei TCP/IP die IP-Nummer) angezeigt. Als Statusinformation erhält man folgende Hinweise.
| Idle |
Benutzer überträgt gerade nichts |
| Read |
Nachricht wird von der Box ausgelesen |
| Send |
Nachricht wird zur Box gesendet |
| Search |
längerer Suchvorgang, also DIR, LIST oder CHECK |
| FwdTX |
Forward Senden zu einer anderen Box |
| FwdRX |
Forward Empfang von einer anderen Box |
| You |
Du selbst |
Tabelle 5: Die Ausgabemöglichkeiten nach einem U-Befehl
Benutzer, die "Idle" sind, können mit dem TALK-Befehl angesprochen werden. "u *" gibt zusätzlich das Rufzeichen aus, zu dem der Connect erfolgt ist. "u [call]" gibt die meisten Daten zum eingegebenen Rufzeichen aus, beispielsweise den Namen und die Heimatmailbox.
© 2001 Eckart K. W. Moltrecht, DJ4UF

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