Antennen, Antennen, Antennen ...
Die neuesten Antennen (Oder klicken Sie auf ein Bild!)
Übersicht
- Die Neueste: Vertikal mit Alu-Folie
- Der Hexbeam
- Antennen - Grundsätze (Länge, Bauformen ...)
- Urlaubsantenne/Portabelantenne
- HB9CV-Antenne
- Die Kollinearantenne
- Eine Autoradioantenne als Mobilantenne
- Multibandvertikal aus einer CB-Funkantenne
- Windom-Antenne als Multibandantenne
- Aufbau eines 9-Element-Kurzwellenbeams (Bilderserie)
- Wir bauen eine Dummy-Load
- HF-Stecker und Kabel
Antennen von DJ4UF 1967 bis heute
Von meiner ersten Funkantenne, einem 40 m Langdraht, den ich noch als Schüler im Jahre 1957 von einem Siedlungshaus aus dem dritten Stock zum Schornstein eines anderen gespannt hatte, gibt es natürlich kein Bild. Warum sollte man auch ein Stück Draht fotografieren? Erst von den großen Antennen habe ich (interessante) Fotos. Aber in meinem Zweit-QTH in EA habe ich viel mit Drahtantennen experimentiert. dazu mehr auf der folgenden Seite.

Im Bild links sieht man die Quadantenne (selbst gebaute HB9CV-Quad) auf dem Hausdach des Reihenhauses in der Dreirosenstraße in Aachen-Forst (1967). Rechts ahnt man so gerade eben die Quadantenne im damals neuen Haus in Aachen-Lichtenbusch (1984).
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| Vierfach gestockte 9-Element (1987) | Nach dem Sturm (1988) |
Sehr viel Spaß macht es, mit Antennen experimentieren zu können. Hier hatte ich versucht, vier Stück 9-Element-Antennen übereinander zu stocken, um damit einen vierfachen Gewinn bei gleichem horizontalen Abstrahlwinkel zu erreichen. Diese Antenne überstand den ersten Herbststurm nicht.
EME-Antenne
bei DJ4UF
(1994) - Stare
auf der
Antenne (1995)
Mit dieser 4x17-Element Tonna konnte ich via Erde-Mond-Erde auf dem 2-m-Band über 40 Stationen erreichen, wenn nicht gerade die Antenne als Sammelplatz der Stare genutzt wurde, denn dabei wurde das SWR unendlich.


Yagis für HF, 6m und 2m (2000) - Mobilantenne(2000-2011)
Nachdem ich mehrere Jahre erfolgreich EME gemacht habe, wollte ich die Hauptaktivität wieder etwas auf Kurzwelle verlagern. Deshalb ersetzte ich 1999 die EME-Antenne durch einen 3-Element- Kurzwellenbeam und setzte darüber je eine Antenne für 6 m und eine Langyagi für 2 m (M-Square, 10 m lang). Für den Mobilbetrieb verwende ich eine 12-m-Vertikalantenne (Angelrute mit Draht), die mit einem automatischen Anpassgerät (SGC) angepasst wird.


Probeaufbau der Langyagi für 2 m Rechts: Hier hat der OptiBeam gelegen


OptiBeam 9-5 und M-Square - Rechts: Nach dem Sturm Nov.2002
Die 17-Element-Langyagi für 2 m ist 2001 auf den Mast gekommen. Sie funktioniert ausgezeichnet. Das Neueste ist der Kurzwellenbeam von OptiBeam, eine DX-Antenne für fünf Bänder, ohne Traps. Diese Antenne habe ich im Juli 2002 auf den Mast gesetzt. Im November kam dann ein großer Sturm mit Orkanböen (Bild rechts). Zwei Elemente sind teilweise abgebrochen und drei sind nach vorn geknickt. Die Antenne wurde von OptiBeam kostenlos durch eine verstärkte Version ersetzt. Diese Antenne ist nun schon seit 2002 in Betrieb und hat jeden Sturm gut überstanden. Meine Antenne war sozusagen die Testversion.
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| Der "Schrägaufzug" | Die neue Befestigung am Boom |
Mein Schwiegersohn brachte sein 70 m langes Kletterseil mit und baute damit einen Seilaufzug. Daran ließ er die nur 26 kg wiegende Antenne herunter. Am nächsten Tag kam Tom, DF2BlueOcean von OptiBeam mit seiner XYL und sie bauten die Antenne vollkommen um. Alle Elemente wurden durch Rohre einer Nummer stärker und einer höheren Abstufung ersetzt. Die Befestigung am Beam ist ebenfalls geändert worden. Nun können die Elemente nicht mehr nach vorn oder hinten abknicken. Durch die erhöhte Abstufung hängen die Elemente überhaupt nicht durch. Sie wiegt übrigens "nur" 31 kg.
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| Tom mit seiner XYL bauen die Antenne um. Anschließend wird sie gewogen. | |
Mit dem gleichen "Schrägaufzug" zog Hagen die umgebaute Antenne ein paar Tage später wieder hinauf. Ich folgte ihm auf den Mast und wir befestigten die neue Antenne. Nun sieht der Mast wieder richtig "schön" aus.
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| Die Antennenanlage 2003 bis heute bei DJ4UF in Aachen-Lichtenbusch | |
Und der OptiBeam ist gut! Am gleichen Abend hörte ich auf 20 m eine Station aus Australien (VK8CAW) CQ rufen. Ich wurde nicht nur sofort gehört, sondern bekam direkt 599. Nachher hörte ich andere Stationen aus Europa mit dieser Station, wobei VK8CAW Rapporte um 579 verteilte. Ein Vergleichstest dieser Antenne mit anderen Beams aus Aachen steht noch aus.

Antennen bei EA5/DJ4UF (Ferienhaus in Spanien)
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| 1999 Mobil-Antenne
vor dem Haus |
6-m-Band-Antenne 2001-2002 |
Am Anfang habe ich einfach von meinem Reisemobil aus mit einer Vertikalantenne vor dem Haus gearbeitet. Es ist nichts weiter als ein 10 m langer Draht, der mit einer Angelrute nach oben gehalten wird. Unten ist er an der kurzen Whip-Antenne an der Motorhaube angeschlossen. das ganze "Gebilde" wird über einen Smart-Tuner (SGC), der sich direkt unter der Motorhaube befindet, angepasst (linkes Bild).
Im rechten Bild erkennt man im Vordergrund die 5-Element-Yagi für 6 Meter. Darunter sieht man ganz klein die 13-Element-Yagi für 2-m DX, die in letzter Zeit gegen die 14-Element-Hybrid-Quad ausgetauscht wurde. An einem Stab auf der Mitte des Hauses sieht man die "Inverted Vee", eine Drahtantenne, mit der ich viel experimentiert habe. dazu weiter unten. Auf der linken Seite guckt ein Antennenstab heraus. Das ist eine Vertikalantenne am Balkongeländer, eine alte CB-Funkantenne, die ich einfach mit dem TS2000-Anpasstuner betreibe. Aber nun der Reihe nach!
Ich hatte mir für mein Winter-QTH in Spanien einen Kenwood TS-2000 zugelegt, weil er alles in einem Gerät vereinigt. Dies ist zum Mitnehmen für mich natürlich ideal. Alles heißt: Alle Bänder für Kurzwelle plus 50 MHz plus 2 m plus 70 cm und wenn man will, auch noch 23 cm für Satellitenfunk mit 100 Watt von 160 m bis 2 m. Das reicht sogar für Meteorscatter (WSJT). Ja und das Wichtigste: Er besitzt ein automatisches Anpassgerät für Kurzwelle inklusive 50 MHz. Nun brauchte ich eine Multiband-Kurzwellenantenne, die mit höchstens zwei Kabeln gespeist wird, aber auf allen Bändern von dem eingebauten Anpassgerät abgestimmt werden kann.
Kurzwellenantenne für 80, 40 und 30 m
Also machte ich Versuche mit sehr vielen Antennen, um nicht nur die klassischen Bänder 80, 40, 20, 15 und 10 m zur Verfügung zu haben. Besonders interessierte mich für den Pactor-Betrieb noch 10 MHz und möglichst auch 18 und 24 MHz zusätzlich.
Für den Pactor-Betrieb wollte ich den TS-2000 automatisch alle Frequenzen durchscannen lassen. Dann kann man die Antenne aber nicht von außen umschalten, sondern benutzt die automatische Antennenumschaltung des Transceivers mit dem automatischen Anpassgerät.
Zunächst experimentierte ich mit Einzeldipolen, Doppeldipolen und sogar mit Dreifachdipolen. Aber alle acht Bänder von 80 m bis 10 m damit zu schaffen, war mir nicht gelungen. Mir würde ja die Kombination 80 m, 40 m und 30 m genügen und eine zweite Antenne von 20 m aufwärts.
Einen gestreckten 80-m-Dipol konnte ich auf dem Grundstück nicht unterbringen und sechs Drähte für einen Dreifachdipol waren mir doch etwas zu viel. Ich baute eine G5RV. Das ist eine Antenne aus zweimal 13,5 m Draht plus einer 12-m-Feederleitung von 450 Ohm. Aber ich schaffte es nicht, diese Antenne so hin zu bekommen, dass der TS-2000 sie für die drei Bänder hätte abstimmen können. Zufälligerweise hatte ich einen Balun- Transformator dabei, ein Ersatzteil von einer FD4-Antenne. Ich weiß gar nicht, ob dieser Balun-Trafo 1 : 6 oder 1 : 4 transformiert. In meiner Drahtkiste fand ich zwei Stücke Draht, die zusammen 41 m ergaben, nämlich einmal 29 m und einmal 12 m. Ich hängte diese Antenne auf, wobei ich einen Teil des 29-m-Drahtes abknicken musste, um es auf dem Grundstück unterbringen zu können. Siehe da!

Die
41 m lange "Windom"-Antenne bei EA5/DJ4UF (2001-2005)
Die Überraschung war sehr groß. Diese Antenne kann der TS-2000 mühelos auf allen Bändern anpassen. Nicht nur auf 80 m, 40 m und 20 m ließ sich die Antenne abstimmen, sondern auch auch auf 30 m (10,1 MHz). Für einen Vergleich hängte ich auf der anderen Seite des Grundstücks einmal einen 40-m-Dipol und dann einen 30-m-Dipol auf und konnte kaum Unterschiede beim Empfang verschiedener Stationen feststellen. Also ist diese Windom-Antenne für mich die Lösung zumindest für die langwelligen Bändern 80 m, 40 m und 30 m.
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Die EME-Antenne in EABisher habe ich von meinem "Winter- QTH" aus mit einer 8-Element-Yagi Meteorscatter gemacht. Leider sind die Bedingungen für Meteorscatter gerade in den Wintermonaten ziemlich schlecht und nur wenige Stationen sind erreichbar. Mit dem gleichen Programm WSJT soll man aber auch "relativ einfach" EME machen können. Allerdings ist eine 8-Element- Antenne doch etwas zu klein dafür. Man benötigt im wohl mindestens eine 17- Element-Antenne und 300 Watt, wenn man wenigstens die "großen" Stationen mit 4 solcher Antennen erreichen will. Als wir dann in Weinheim bei der UKW-Tagung waren, sprach ich mit Bernd, DH3VE aus dem Saarland darüber, welche "kleinste" Antenne er mir denn für EME in der Betriebsart JT65 empfehlen würde. Wie es der Zufall will, zieht er nächstes Jahr nach Neuseeland um und verkauft seine komplette Station einschließlich Antennen. Er bot mir seine 4x7-Element-Antenne an, selbst gebaut mit Dipolen von Tonna. Die Ausmaße von 2 x 2 x 2 Meter sind genau richtig für mich auf dem Garagendach in Spanien. Und so sagte ich zu, mir diese Antenne "nächste Woche" auf dem Weg nach Spanien abzuholen. Dies taten wir. Die Antenne mit allen Boomteilen sowie neuen Anschlusskabeln und Anpasstopf passte noch in den Chevy, obwohl nun der Schlafplatz noch geringer wurde, da wir auch andere Geräte und eine neue Markise eingepackt hatten. Egal! Es hat gut geklappt und wenige Tage nach der Ankunft in Benitatxell hatte ich die Antenne auch schon aufgebaut. Sie wirkt ganz "niedlich" auf dem 6 x 6 m großen Dach des Unterstellplatzes. Natürlich wollte ich die Antenne direkt ausprobieren. Am 8.Oktober hatte ich die letzte Steuerleitung für die Rotoren verlegt und die Richtungen ausgepeilt, als ich mich des Abends im Cluster meldete und fragte, ob jemand mit mir mal EME testen würde. Man ließ sich nicht lange bitten und nach einigen Experimenten waren zwei QSOs über den Mond erfolgreich (Siehe Tabelle). Am nächsten Tag meldete ich mich im Chat von ON4KST im Internet, kündigte an, dass ich auf 144.127 MHz nun von JM08 CQ rufen würde und dann hatte ich praktisch ein richtiges Pile-Up erzeugt (Siehe Tabelle 9.10.). Es geht wirklich mit "nur vier kleinen" Antennen von je 7 Elementen und 500 Watt Leistung. In der Betriebsart CW sind mindestens 4 Langyagis mit 15 oder 17 Elementen nötig und möglichst mehr als 1 kW Senderleistung. Nun kann ich also bei schlechten Meteorscatter-Bedingungen auf EME ausweichen und den Locator JM08 sogar "weltweit" verteilen. Nach USA geht es allerdings von meiner Seite recht schwierig, weil der Berg, an dessen Hang wir wohnen, auf der Westseite noch weitere 150 m steil ansteigt. Der Mond muss noch mindestens 30 Grad hoch stehen, damit er nicht hinter dem Berg verschwindet. Bei dieser Steilheit aber kommen die Reflexionen nicht weit. Dennoch habe ich am 15.10. meinen ersten Amerikaner gearbeitet. Die Antenne hat bereits mehrere Stürme überstanden und funktioniert im januar 2009 noch immer einwandfrei. Nur beide Rotoren haben inzwischen "etwas Spiel". |
![]() Bild 1: Aufbau der EME-Antenne auf dem Flachdach der Garage: Als Mastfuß wurde ein Ständer eines großen Sonnenschirms verwendet und der Fuß mit Betonsteinen beschwert, wie man es bei Kränen macht. ![]() Bild 2: Ausrichtung der Antennen Sowohl der Mastfuß als auch danach die Elemente des H-Trägers und die einzelnen Boomrohre wurden mit einer Wasserwaage ausgerichtet. Für die horizontalen Elemente konnte der Hintergrund (Meereshorizont) auch sehr gut verwendet werden. ![]() Bild 3: Die Kabelführung Mit dem Vertikalsteuergerät auf dem Dach wurde ausprobiert, ob die vielen Kabel beim Drehen der Antenne in vertikaler Richtung nicht irgendwo hängen bleiben. ![]() Bild 4: Korrektur der Anzeige am Steuergerät Am Abend habe ich die Antenne genau auf den Mond ausgerichtet und die Anzeige im Programm mit der Anzeige auf dem Steuergerät verglichen. Es gab doch ein paar Abweichungen in der Linearität der Anzeige. Durch Aufkleben einer Papierskala konnte die Skala neu kalibriert werden. |
Die Antennenanlage ab 2012 bei EA5/DJ4UF

Der Hexbeam
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Für's Winter-QTH fehlte mir eine gut wirksame Richtantenne. Sie sollte aber nicht größer sein als 6m x 6m, damit sie ohne Überstand auf das Garagendach passt und wegen der Nähe zum Meer möglichst keine Traps haben, die korrodieren könnten.
Da fand ich im Internet diese Version einer Richtantenne: Hexbeam mit einem Durchmesser von etwa 5,50 m nur aus leichten GFK-Stäben und Draht. Sie wiegt keine 20 kg. Ich baue meine 2-m-DX- Antenne ab und ersetzte diese (vorübergehend?) durch den Hexbeam. |
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![]() Versuchsaufbau
(ohne Rotor) bei EA5/DJ4UF
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![]() Die Antenne steht 300 m direkt über dem Meer |
| Der erste Aufbau | |
![]() Die Einzelteile des Hexbeams |
![]() Die Montageplatte wurde von DL1DN gefertigt. |
![]() Die Antennenstäbe sind montiert |
![]() Das 2-Element-Prinzip pro Band |
![]() Nach dem ersten Starkwind im Dezember hing die Antenne plötzlich ziemlich schief. |
![]() Danach habe ich Schrauben mit Muttern und Kontermuttern eingesetzt. |
![]() Windstärke 9: Ein Antennenstab hat's nicht ausgehalten. |
![]() Danach habe ich etwas die Spannung aus den Antennenstäben verringert. |
Nach mehreren Tests steht fest: Der Hexbeam bringt eine S-Stufe Gewinn gegenüber meiner 5-m-Vertikal und gegenüber dem Kelemen-Dipol sogar zwei S-Stufen. Gegenüber beiden Antennen hat sie außerdem den Vorteil, eine S-Stufe weniger Rauschen zu bringen, so dass man bei ganz schwachen Signalen hörmäßig zwei S-Stufen Gewinn hat. Übrigens: David, DL1DN in Aachen liefert auf Wunsch Bausätze oder stellt bei Interesse auch nur die Montage-Plattform her. Näheres: E-Mail an mich: DJ4UF @DARC.de. |
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Die neue "Folienantenne" für 40 m
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![]() Diese Antenne besteht aus einer 9,50 m Angelrute, die ich mit Alufolie beklebt habe. Sie geht echt super. Habe eben (20.1.2012) zwischen 20:05 bis 21:44 UTC die ersten Tests auf 40 m gemacht und folgende Stationen erreicht: JA6GIJ 579 / 579; VK3CWB 579, erhalten 589! JA5NNS 569, erhalten: 579; PY0/PY7XC 599/599 (naja), aber im Pileup nach drei Anrufen erreicht. |
![]() Mit dem MFJ-Analyzer wurde die Antenne auf bestes SWR getrimmt. |
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Tipps für den eventuellen Nachbau So ist diese Antenne entstanden: Mit dem neuen Hexbeam brauchte ich die 5-m-Vertikal für das 20-m-Band nicht mehr. Da ich aber keine gute Antenne für das 40-m-Band hatte, wollte ich dort an der Stelle eine Lambda-Viertel-Vertikal für 40 m aufbauen, die etwa 10,20 m lang sein muss. Mit dem Aluminium-Stab kam ich nur auf 7,50 m. Dieser Stab hätte dann mit einer Spule elektrisch verlängert werden müssen. Außerdem war dieser Aluminiumstab viel zu wackelig und hätte zweimal abgespannt werden müssen. Nun hatte ich vom Mobilbetrieb noch eine 9,50-m-Angelrute. Eigentlich wollte ich nur einen Draht an diesem Stab hochziehen. Eine Probe zeigte, dass ich mit leichtem Aufwickeln am unteren Ende tatsächlich die 7 MHz erreichte, allerdings war das SWR nur 1,5 und stieg an den Bandenden bis fast 2,0. Zufälligerweise hatte ich vom Sonnenkollektor-Bau noch zirka 15 Meter selbstklebende Aluminiumfolie mit 5 cm Breite übrig. Diese klebte ich von oben nach unten (also nicht aufgewickelt) um die Angelrute. Bei der ersten Messung ergab sich eine Resonanzfrequenz von 8,3 MHz und ein SWR von 1,5. Mit einer Spule von 7 Windungen um ein Stück von einem alten Windsurfingmast (siehe Foto) trimmte ich die Resonanz auf 7,08 MHz. Und - oh Wunder - ergab sich durch die elektrische Antennenverlängerung mit dieser Spule ein SWR von 1,1 bei der Resonanzfrequenz und 1,3 an den Bandenden, was durch die breite Folie gegenüber dem dünnen Draht erklärbar ist. Und diese Antenne funktioniert als DX-Antenne super: Japan, Australien, Brasilien auf 40 m. Siehe Text unter dem Foto mit der Verlängerungsspule! Sicher hat das auch mit dem guten Gegengewicht durch das metallene Balkongeländer und besonders mit der Höhe von 300 m direkt über dem Meer zu tun. Als nächstes überlegte ich, diese Alufolien-Antenne auch für 80 m zu verwenden. Eine Spule mit zirka 20 Windungen ergab eine Resonanz bei 3,6 MHz, aber das SWR war nur 1,7 und an den Bandenden weit über 2. Außerdem war es natürlich unpraktisch, diese Spule zum Bandwechsel jedesmal auszutauschen. Deshalb schloss ich am unteren Ende (also an der Einspeisung) der Vertikalantenne noch einen Draht von 20 m Länge an, den ich weiter oben auf der Garageam Hexbem abspannte. Weil die Verlängerungsspule aber auf 80 m auch wirksam ist, habe ich den Antennendraht solange gekürzt, bis die Resonanz bei 3,64 MHz liegt und auch hier - oh Wunder - das SWR 1,05 beträgt, an den Bandenden steigt es bis 1,6 an. Die Resonanz auf 40 m hat sich geringfügig nach oben verschoben, was ich durch Zusammendrücken der Windungen der Verlängerungsspule wieder ausgleichen konnte. Die "DX-Qualitäten" dieser Antenne auf 80 m müssen noch getestet werden.Bericht folgt. |
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